Es freut uns sehr,dass Sie Interesse an der Emdenfamilie haben. Wir möchten Ihnen einige Informationen über diese einzigartige Gemeinschaft geben, die heute aus den Nachkommen der zweiten bis fünften Generation der Besatzung des Kleinen Kreuzers SMS "EMDEN" besteht.
Zur Geschichte der Familie:
Die ehemaligen Besatzungsmitglieder des Kleinen Kreuzers "EMDEN" haben bald nach dem ersten Weltkrieg begonnen, zunächst in kleiner Runde, sich in möglichst regelmäßigen Abständen zu treffen. 1924, beim ersten Treffen in Blankenburg, sah das noch so aus:
Dies war damals natürlich eine reine "Männerrunde". Sie wurde zunehmend größer und man traf sich möglichst einmal jährlich.Die meisten Überlebenden nahmen den verliehenen und vererbbaren Zusatznamen " -Emden" an, daher tragen auch heute noch fast alle in unserer Emdenfamilie diesen Doppelnamen.
Der zweite Weltkrieg brachte eine Pause für die Treffen, aber schon bald danach nahmen die alten Herren ihre Zusammenkünfte wieder auf, trotz wirtschaftlicher Probleme.
Motivation für diesen Zusammenhalt war sicherlich die Erinnerung an den Einsatz in Ostasien und die gemeinsam durchstandene erfolgreicvhe Zeit im Kreuzerkrieg, den sie unter ihrem Kommandanten, Karl von Müller, ritterlich und fair weltweit anerkannt, geführt hatten. Diese Kameradschaft schweißte zusammen und hielt ein Leben lang.
1957 beschloss die Runde, die ja nun auch wieder kleiner wurde, ihre Treffen künftig mit den Frauen gemeinsam durchzuführen. Dabei ist es geblieben, auch Kinder waren mit dabei, jährlich traf man sich an wechselnden Orten in Deutschland.
Die Emdenfamilie heute:
Heute lebt natürlich keiner mehr von den alten Herren der Besatzung. Die Nachkommen haben aber wie selbstverständlich beschlossen, die Tradition "mit Kind und Kegel" fortzusetzen, und so sind wir mittlerweile in der dritten, vierten und fünften Generation angekommmen. Das sieht heute manchmal so aus, wie auf diesem Foto beim Treffen 1999 in Mannheim:
Wir sind eine lockere Gemeinschaft, kein Verein. Wir treffen uns, um an die Tradition unserer Vorväter anzuknüpfen und an ihre großen Taten zu erinnern, um unsere gewachsenen Freundschaften zu pflegen und fortzusetzen. Dabei gibt es keine Zwänge, keine Mitgliedsbeiträge und keine starre Organisation. Das jährliche Treffen wird abwechselnd von einem Freiwilligen an seinem Heimatort irgendwo in Deutschland organisiert, meist am Wochenende um Fronleichnam.
Hier ein kurzer Überblick über die Orte, an denen wir uns in den vergangenen Jahren getroffen haben:
2002 Kleinmachnow/Potsdam
2003 Köln
2004 Emden
2005 Hermannsburg/Südheide
2006 Mainz
2007 Ahrensburg
2008 Kassel
2009 Wilhelmshaven
2010 Speyer
2011 Blankenburg (Harz)
2012 ist Bruchhausen-Vilsen unser Ziel
Wenn Sie mehr über SMS "EMDEN" erfahren wollen, weiteres Interesse an der Emdenfamilie haben, dann wenden Sie sich bitte über unsere Email-Adresse an uns, wir werden Sie beraten und ggf. gerne in die Liste aufnehmen.
Sie können sich auch postalisch an Herrn Uwe Lange-Emden, Norder Weg 2, 26386 Wilhelmshaven, wenden.
Unser Literaturtip: Huff, Peter Günter
S.M.S. EMDEN 1909-1914, Schicksal eines Kleinen Kreuzers,
Verlag Hamecher 1994
300 S. m.Abb., 2 Karten, 3 Pläne
ISBN 3-920307-49-6
Noch Fragen?
Wenden Sie sich an unsere Email-Adressen: emdenfamilie@t-online.de